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Presseberichte und Meinungen über unsere Konzerte:

 


07. Februar 2012 - Marbacher Zeitung

In der Gemeindehalle tanzt niemand aus der Reihe

Marbach-Rielingshausen: Beim Konzert von Western Highway gibt es neben Country-Musik auch Linedance vom Feinsten.                

Von Yannik Buhl

Country-Musik und Linedance sind kaum voneinander zu trennen. Das hat die Band Western Highway am Samstagabend in der Rielingshäuser Gemeindehalle einmal mehr eindrucksvoll bewiesen. Die fünf Musiker aus Ludwigsburg und Umgebung spielten Country-Musik aus 60 Jahren Musikgeschichte. Daraus leitet die Combo dann auch ihre Devise ab: „Die neuen und die alten Songs“, so lautete ihr Motto. Die Gäste beim Konzert hatten sich bestens darauf eingestellt. Ein ausladender Cowboy-Hut, das obligatorische Holzfällerhemd und eine gusseiserne Gürtelschnalle trugen zusätzlich zur Wild-West-Atmosphäre bei.

Die 2003 gegründete Band gastiert regelmäßig in Rielingshausen (Foto: avanti)

„Wir machen das aus Spaß an der Musik“, sagte Martin Lesch, der bei Western Highway Gitarre, Mandoline und Mundharmonika spielt. „Die Musik ist zeitlos“, ergänzte sein Bandkollege und Bassgitarrist Peter Reichert. Das sei das Tolle daran.

 Aus dem Kreis Ludwigsburg waren einige Linedance-Gruppen nach Rielingshausen gekommen. Zu der Country-Musik lieferten sie eine eindrucksvolle Vorstellung. Kaum dass der erste Akkord erklungen war, stürmten die etwa 50 Tänzer auf die Tanzfläche vor der Bühne.

Für jedes Lied hatten die Linedancer eine eigene Choreografie einstudiert. Und tatsächlich: Wer genau hinsah, konnte die feinen Unterschiede in den Tänzen von Lied zu Lied deutlich sehen. Keineswegs war es ein bloßes Vor und Zurück. Das wurde besonders deutlich, als alle dieselbe Choreografie tanzten. Dann bebte der Boden, und es zeigte sich die ganze Vielfalt des Tanzes.

 Western Highway spielten derweil Stücke wie „Take ist easy“ von den Eagles oder „The good Time“ des amerikanischen Country-Sängers Alan Jackson. Dabei kam der Mix aus alten und neuen Stücken einmal mehr zur Geltung. So war der König des Rock’n Roll, Elvis Presley, ebenso im Repertoire von Western Highway vertreten wie Johnny Cashs „I walk the Line“.

 „Das Tolle am Linedance ist, dass man keinen Partner braucht und das auch für sich machen kann“, erklärte Elke Abele, Trainerin der Linedance-Gruppe „Elkes wilder Haufen“ aus Tamm und Stammheim. Dennoch gebe es ein großes Miteinander. „Linedance ist ein Sport, es kommt vor allem auf Rhythmusgefühl und ein gutes Gehör an“, erklärte Abele.

 Die Band Western Highway gibt es seit dem Jahr 2003. Für die fünf Musiker ist das Konzert in Rielingshausen dabei schon längst nicht mehr aus dem Terminkalender wegzudenken. „Wir spielen in der Regel zwei Mal im Jahr hier“, erzählte Martin Lesch. Wenn es nach ihnen geht, soll es im November wieder ein Konzert geben. „Wir möchten noch einmal hier spielen, bevor die Halle saniert wird“, sagte Gitarrist Martin Lesch.

 Eines ist jedenfalls schon jetzt sicher: Die Linedancer aus nah und fern werden sich auch diese Gelegenheit dann nicht nehmen lassen.


31. Januar 2011 - Marbacher Zeitung

Knackige Kerle und lässige Ladys zeigen Line-Dance

Marbach-Rielingshausen: In der Gemeindehalle haben die Freunde der Countrymusik auf ihre Weise getanzt

Von Andrea Opitz

Die Vorfreude auf einen ausgiebigen Tanzabend ist den Line-Dancern regelrecht ins Gesicht geschrieben. Kaum dass die Musiker in die Saiten greifen, reihen sich knackige Kerle und lässige Ladys auf der Tanzfläche auf. Freistiltanzen ist allerdings weniger gefragt. Denn der Line-Dance folgt strikten Regeln. Wer der Choreografie nicht mächtig ist, hat kaum eine Chance zum Mitmachen. Alleine das Zuschauen ist es allerdings Wert, die Veranstaltungen der Band Western Highway zu besuchen. Denn das Tanzspektakel ist eine wahre Augenweide.

Foto: Andrea Opitz - Immer wieder eine Augenweide sind die Line-Dance-Partys. Die Schrittfolge ist, wie hier am Samstag in der Rielingshäuser-Gemeindehalle, stets vorgegeben.

Rund 200 Countryfans haben sich am Samstagabend in der ausverkauften Gemeindehalle getroffen. Die meisten davon gehören den verschiedenen Tanzgruppen unter anderem aus Pleidelsheim, Backnang und Ludwigsburg an.

Angela Lesch gehört der Gruppe Elkes wilder Haufen in Tamm und Stammheim an. Line-Dance zu lernen, sei weniger schwierig als es aussehe, erklärt die Steinheimerin. "Bereits in einer knappen Stunde kann man einen Tanz lernen." Der schnelle Lernerfolg ist allerdings von der Anzahl der Schrittfolgen abhängig. Line-Dance ist hauptsächlich Beinarbeit. "Es ist Ausdauersport und Gehirntraining in einem", beschreibt Angela Lesch. Diese Art zu tanzen macht ihr deshalb so viel Spaß, weil man nicht auf einen Tanzpartner angewiesen ist. "Die meisten Männer sind ja Tanzmuffel", sagt Lesch augenzwinkernd.

Die Liebe zur Countrymusik teilt sie mit ihrem Ehemann. Martin Lesch ist ein Bandmitglied von Western Highway. Der Steinheimer beherrscht nicht nur die Gitarre sondern spielt zudem die Pedal Steel-Guitar, Mandoline und Bluesharp. 2003 hat der Musiker mit einigen Freunden die Band gegründet. Zur jetzigen Besetzung zählen neben Lesch der Schlagzeuger Alexander Just sowie Peter Nimtsch (Gitarre, Banjo, Bass, Mundharmonika), Matthias "Matze" Marmein (Keyboard, Bass) und Peter "Pete" Reichert (Bass, Trompete). Bei den Songs von Garth Brooks, Johnny Cash und Roger Miller führt die Band durch die Geschichte der Countrymusik. Ihr vierstimmiger Gesang ist genauso mitreißend wie der handgemachte und schnörkellose Sound. Und wer nicht genug bekommen kann, tanzt zusätzlich zur Pausenmusik und bleibt volle vier Stunden lang in Bewegung.


04. August 2009 - Gaildorfer Rundschau

Wie ein großes Familienfest

Dorfgemeinschaft Erlenhof verwöhnt Gäste mit kurzweiligem Programm

Gut gelauntes Publikum - ein Markenzeichen des Erlenhofer Dorffests. Fichtenberg-Erlenhof  Längst zählt das Dorffest in Erlenhof zu den beliebtesten seiner Art in der Region. Und so lockte die familiäre Atmosphäre der dreitägigen Veranstaltung auch heuer wieder "viel Volk" in den Fichtenberger Teilort, um die bunte Programm-Mischung aus Live-Musik und Sport zu genießen.

Alleinunterhalter "Roland" war es am Freitagabend vorbehalten, sozusagen als musikalischer Einheizer das Wochenende in der "Festscheune" beim Dorfheim zu eröffnen. Und der Samstag gehörte einer Band, die von der süddeutschen Country-Szene nicht mehr wegzudenken ist und in den vergangenen Jahren auch in hiesigen Breiten immer wieder mit brillanten Konzerten von sich reden machte: die 2003 gegründeten "Western Highway" aus dem Raum Ludwigsburg.

Alexander Just (Schlagzeug), Peter Nimtsch (Gitarre), der Ex-Gaildorfer Mathias "Matze" Marmein (Keyboard), Martin Lesch (Pedal Steel Guitar, Gitarre, Mandoline, Bluesharp) und Peter Reichert (Bass) bestachen das zum Teil recht weit gereiste Publikum - auch Freunde aus dem Montafon genossen die ungezwungene Gastfreundschaft - durch ihre ehrliche Spielfreude.

Mit einem kurzweiligen Familienprogramm und der Fortsetzung des Fußballturniers ging es am Sonntag weiter. Den gemütlichen Ausklang am Abend gestaltete das Country & Western-Duo "Jackson & Colada", bevor zu weit vorgerückter Stunde dann der letzte Drink über den Tresen der "Dusty Boots"-Bar wanderte . . .            kmo


18. August 2008 – Marbacher Zeitung

Countrymusic im stilechten Flair des Wilden Westens

Die Band Western Highway hat am Samstag ihre Fans in das Pleidelsheimer Wäldle gelockt - Line-Dancer machen das Cowboyleben lebendig

Pleidelsheim. Nicht nur eingefleischte Fans haben das Country und Western Open Air im Pleidelsheimer Wäldle als einen gemütlichen und gelungenen Abend genießen können. Dafür sorgte am Samstag nicht zuletzt Western Highway, die Country-Band aus der Region.

Von Helmut Schwarz

Die Pleidelsheimer Sportschützen hatten der Waldkulisse bei ihrer Schießanlage mit einigen wenigen Gags das richtige Westernambiente verpasst. Pferde und Wagen sorgten samt Cowboys für stilechtes Western-Flair, die Tische waren um ein gemütlich flackerndes Lagerfeuer geschart, Speisen und Getränke konnten nur mit Dollarscheinen bezahlt werden, die man in einer changing Western-Bank eintauschen musste, und auch ein Saloon hat zum Besuch eingeladen. Cowboyhut, Fransenjacke und Westernboots bereicherten neben den Aktionen der Line-Dancer die Kulisse. Auch eine Schießbude durfte da natürlich nicht fehlen.

Countrymusic ist bei Western Highway mehr als nur Gefiedel

Nach den Kommandos "Laden zum Salut" und "Laden zum Signal" eröffneten kostümierte Schützen standesgemäß das Fest und gaben gleichzeitig das Startzeichen für den Einzug der Pferde. Alles in allem eine lockere Country-Atmosphäre, in der sich die zahlreichen Besucher wohlfühlten. Der bange Blick zum Himmel erwies sich als unbegründet. Zwar wurde es nach dem regnerischen Freitag schnell herbstlich kühl, doch die Stimmung vertrieb die Kälte recht schnell.

Den Rest besorgten die fünf Musiker von Western Highway: Mathias Marmeln (Keyboard), Peter Reichert (Bass), Alexander Just (Drums) und die Gitarristen Peter Nimtsch und Martin Lesch, Kontaktmann der Band, der als Moderator kompetent und humorvoll durch den Abend führte.

Seit 2004 spielt Western Highway in dieser Formation, doch die Anfänge des gemeinsamen Musizierens liegen noch viel weiter zurück. Mit ihrem Streifzug durch 60 Jahre Countrymusic begeisterten die fünf Musiker nicht nur echte Westernfans mit Cajun Music, Old Time und Mountain, Stringband, Western Swing, Bluegrass und Rockabilly. Sie führten auch Country-Neulinge näher an diese Musik und ihre verschiedenen Stilrichtungen heran. "Countrymusic ist handgemacht und vielseitig, einfach und ehrlich", sagt Martin Lesch bei einem Interview.

Die Band liefert mit ihrer professionellen Mischung aus traditioneller und fetziger Musik instrumental und vokal den akustischen Beweis, dass Countrymusic weit mehr ist als abgedroschenes Gefiedel und kitschige Hollywood-Romantik. Vielfältig und mit ehrlichen Texten über Situationen des täglichen Lebens. Ob Hillbillys von Johnny Cash oder Boogie von Elvis Presley, Rock- oder Pop-Elemente mit jazzigen Einflüssen von Blues und Spirituals, Interpretationen von John Denver oder Garth Brooks, zeitlose Standards oder moderne Songs - die Countrymusic schlägt einen weiten Bogen über verschiedene Stilrichtungen.

Als Bühne genügt den Line-Dancern die nackte Straße

Die Musik geht in die Beine, und der Line-Dance, bei dem Tänzerinnen und Tänzer in Reihen vor- und nebeneinander tanzen, liefert ein äußerst eindrucksvolles Bild von in Tanzformen umgesetzter Musik - wobei die Straße durchaus als Tanzboden genügt. Es war Musik zum Tanzen und Musik zum Träumen, die Western Highway im Pleidelsheimer Wäldle aufspielte. Der vom Erdschatten partiell verdeckte Mond lieferte als rotglühender Ball am Himmel für kurze Zeit noch zusätzlich eine spektakuläre Kulisse. Schöner kann ein Abend mit Lagerfeuer und guter Musik gar nicht ausklingen.


18. August 2008 - Ludwigsburger Kreiszeitung

Schnöder Waldweg wird zur Tanzfläche

Schützenverein Pleidelsheim feiert Westernfest mit Gruppe „Western Highway“

Überall, wo die Gruppe „Western Highway“ auftritt, lassen die Line Dancer nicht lange auf sich warten. So war es auch beim Westernfest des Schützenvereins Pleidelsheim am Samstagabend. Der Waldweg wurde kurzerhand zur Tanzfläche umfunktioniert. Viele kamen aber auch nur zum Zuschauen.

von Patricia Rapp

Zum siebten Mal veranstaltet der Schützenverein nun schon sein Westernfest – und langsam hat es sich herumgesprochen, dass man auf dem Vereinsgelände mitten im Wald nicht nur idyllisch sitzen kann, sondern auch als Line Dancer voll auf seine Kosten kommt. Line Dance ist eine Tanzform, in der die Tänzer alleine in Reihen vor- und nebeneinander gemeinsam tanzen, meistens zu Country-Musik.
Die Line Dancer sind auch „schuld“ daran, dass der Schützenverein überhaupt ein Westernfest veranstaltet. „Als wir vor einigen Jahren das erste Fest mit Country-Musik veranstalteten, kamen viele von ihnen und so wurde das hier zur Tradition“, erzählt Petra Greschner.

Auch am Samstag hält es die Gäste nicht lange auf den Plätzen: Sobald die Pferde nach dem Einmarsch den Waldweg geräumt haben und die Gruppe „Western Highway“ die ersten Takte gespielt hat, wird der Waldweg zur Tanzfläche umfunktioniert. Fein säuberlich in zwei Linien aufgestellt beginnen die Tänzer mit ihren Choreografien. Faszinierend wie alle nahezu synchron tanzen, obwohl sie zu verschiedenen Gruppen gehören.

„Wir lernen das bei unseren Übungsabenden“, sagt Elke Kientsch aus Illingen. Für viele Lieder gebe es einen passenden Tanz und wenn nicht, richte man sich nach dem Takt. „Einer fängt dann mit etwas an, und die anderen schließen sich an.“ Sie selbst geht alle 14 Tage zum Unterricht. In zwei Stunden lerne man zwei Tänze. Danach bekomme man ein Blatt mit, auf dem alle Schritte noch einmal erklärt sind und dann müsse man üben, üben und nochmals üben. Bestünden die einfacheren Tänze aus gerade einmal zwölf Schritten, wären es bei den schwierigen bis zu 100. Sie selbst beherrscht nach anderthalb Jahren Training rund 60 Tänze.

Obgleich Elke Kientsch mit Country-Musik selbst eigentlich nicht so viel anfangen kann, ist sie überzeugte Line-Tänzerin. „Mir gefällt die Bewegung und dass man auch ohne Partner zum Tanzen kommt. Das Schöne ist auch, dass die Schrittfolgen international gleich sind, und man so quasi mit jedem tanzen kann.“

Kaum auf der Bierbank hält es auch Elke Wuhrer aus Benningen. „Mir gefallen die Tänze sehr gut“, sagt sie. „Am liebsten wäre ich noch einmal jung und würde das selbst machen.“ Da sie es jedoch nicht kann, begnügt sie sich mit zuschauen und zuhören. So wie viele andere auch.

Gegen später ist auf den Bierbänken kaum noch ein Plätzchen frei. Heiß begehrt, je kühler der Abend wird: Das Lagerfeuer mit Blick auf „Western Highway“, die bis nach Mitternacht fetzige Countrymusik präsentieren. Für das leibliche Wohl war ganz stilecht mit Western-Steak, Country-Roten und Chicken-Wings gesorgt. 


15. August 2008 – MARBACHER ZEITUNG
Iris Voltmann | Redakteurin

NACHGEFRAGT

Das Flair des Wilden Westens im Wäldle

Das Country und Western Open Air lockt am Samstag nicht nur Cowboys und Cowgirls nach Pleidelsheim. Iris Voltmann hat sich mit Martin Lesch, Gitarrist der Band WESTERN HIGHWAY, darüber unterhalten.

- Das Country und Western Open Air findet am kommenden Samstag im Pleidelsheimer Wäldle statt. Warum dort?

Die Veranstaltung wird von den Sportschützen Pleidelsheim organisiert. Das Vereinsgelände mit dem Schützenhaus befindet sich im Pleidelsheimer Wäldle. Die deftige Bewirtung vom Grill und Fass, die Waldkulisse, die Waldbühne und die Holzhütte sind die idealen Voraussetzungen, um das Flair des Wilden Westens in das Schwabenland zu holen.

 - Welche Band wird dort spielen?

Wie bereits im Vorjahr sind wir, die Country-Band Western Highway, zu hören. Das Repertoire umfasst alle Stilrichtungen der Country-Musik. Cajun wird ebenso geboten wie Country-Rock. Neben zeitlosen, gern gehörten Standards gehören auch jede Menge moderne Songs zum Programm. Die Band führt das Publikum während eines Auftritts durch mehr als 60 Jahre Country-Musikgeschichte.

 - Wie muss man sich die typischen Fans dieser Musikrichtung vorstellen?

Das ist genauso schwer zu beantworten wie die Frage nach dem typischen Volksmusik-, Schlager-, oder Rock"n"Roll-Fan. Tatsache ist, dass die jüngere Generation in unserem Land die Country-Musik meistens mit der Volksmusik in Verbindung bringt. Funk und Fernsehen haben in den vergangenen beiden Jahrzehnten viel dazu beigetragen, dass diese Meinung weit verbreitet ist. An ein jüngeres Publikum kommen am ehesten Country-Interpreten ran, deren Musik nicht sofort als Country erkennbar ist und die in Deutschland nicht als Country vermarktet werden. Somit ist der typische Country-Fan eher mittleren Alters oder darüber.

- Was ist das Besondere an der Musik?

Country-Musik ist handgemacht und vielseitig. Die Stilrichtungen reichen von Old-Time über Bluegrass, Western Swing, Cajun, Tex-Mex, Rockabilly bis hin zu Country-Pop und Country-Rock. Entsprechend umfangreich ist auch die Instrumentierung. Typisch für die Country-Musik sind Saiteninstrumente wie Fiddle, Banjo, Mandoline, Gitarre und die Pedal Steel Guitar.

- Was passiert bei schlechtem Wetter?

Laut unserem Vertrag mit dem Veranstalter fällt das Konzert bei Regenwetter aus. Allerdings gibt es einen großen überdachten Bereich. Letztes Jahr fing es um 19.30 Uhr plötzlich an zu regnen. Die Zuhörer haben kurzerhand die Tische unter die Überdachung gestellt, und das Konzert konnte trotzdem stattfinden.

INFO: Das Country und Western Open Air findet am Samstag, 16. August, um 19.30 Uhr im Pleidelsheimer Wäldle statt. Bei Regen fällt die Veranstaltung aus.


SCHLAGlicht Regional, Ausgabe Februar 2008

Einfach und ehrlich

Von Ulla Zintzen

Seit fast 5 Jahren* spielt Western Highway Country-Musik und hat inzwischen eine große Fangemeinde. Wir fragten Martin Lesch, Gitarrist und Sänger der Band, was ihn und sein Publikum an der Musik fasziniert.

- Sie spielen hauptsächlich Stücke von Interpreten wie etwa John Denver, Garth Brooks oder Johnny Cash. Woher stammt Ihre Liebe zur Country-Musik?

Mit 16 Jahren hörte ich zum ersten Mal durch Zufall eine Country-Sendung im Radio und war sofort von dieser Musik fasziniert. Country-Musik ist vielfältig, einfach und ehrlich. In den Texten werden Situationen des täglichen Lebens beschrieben, und oftmals findet man sich selbst darin wieder.

- Wo ist der Unterschied zwischen Country-Musik und Western-Musik?

Die Country-Musik hat ihren Ursprung in den ländlichen Gegenden des amerikanischen Südens. Aufgrund der Geschichte Amerikas spielen die musikalischen Einflüsse der verschiedenen europäischen Einwanderer eine große Rolle. Country-Musik besticht durch ihre musikalische Bandbreite, vom traditionellen Bluegrass bis hin zum Country-Rock. Die Western-Musik dagegen hat ihren Ursprung in den B-Western der 1930er Jahre und ist somit ein Produkt Hollywoods. In vielen der damals produzierten Filmen trällerte der Held noch kurzerhand ein Lied auf der Gitarre bevor er den Schurken seiner gerechten Strafe zuführte. 

- Wie oft treten Sie in der Region auf und wo sind Sie am häufigsten zu hören?

Der Landkreis Ludwigsburg ist unsere Heimat. Die meisten von uns wohnen und arbeiten dort. Deshalb freuen wir uns darüber, dass wir in unserer Region auch bei so vielen unterschiedlichen Gelegenheiten auftreten dürfen. Das Spektrum reicht von Straßenfesten über Vereinsfeiern bis hin zu Line Dance-Partys.

- Ihren ersten Auftritt hatten Sie Mitte der achtziger Jahre, damals noch unter dem Bandnamen Tumbleweed. Was hat sich seit damals geändert?

Die 80er und 90er Jahre waren in der Country-Musik geprägt durch die Neo-Traditionalisten. Die stilistische Vielfalt und Virtuosität wurde ständig vergrößert. Durch Superstars wie Shania Twain oder Garth Brooks wurde die Musik einem immer größer werdenden Publikum bekannt und gewann auch gerade unter der jungen Generation viele Freunde. Die Line Dance-Szene hat enorm an Popularität zugenommen und die Country-Musik ist über die Jahre rockiger geworden. Ende der 90er Jahre begannen sich in Deutschland leider die Radiostationen in großem Maße von der Country-Musik zurückzuziehen. Viele Country-Freunde nutzen deshalb heute das Internet, um an Informationen und neue Songs heranzukommen.   

Nächster Auftritt von Western Highway in der Region am Samstag, 5. April, im Steinheimer Schützenhaus, weitere Infos unter www.western-highway.de

*Anmerkung: Zeitangabe wurde korrigiert 


07. April 2007 - Ludwigsburger Kreiszeitung

Wer in den Mai tanzen will, braucht viel Kondition

(red) - Im Schützenhaus im Otterbachtal ist musikalisch in diesem Monat der Bär los ... .

Wer im Schützenhaus in den Mai tanzen will, braucht in diesem Jahr Kondition - man muss nämlich zwei Tage durchhalten. Teil eins beginnt am Samstag, 28. April, um 20 Uhr mit der Band WESTERN HIGHWAY. Sie hat mit allerbestem Country-Rock die Herzen und Tanzbeine ihres Publikums längst erobert.
Wer sich diesen stimmungsvollen Abend  des Country-Rock nicht entgehen lassen will, der sollte schnell reservieren. Mit wunderschönen Konzerten gehört die Band mittlerweile zum festen Programm im Steinheimer Schützenhaus, wenn sie nicht gar die Hausband schlechthin ist. ...
 


30. Januar 2006 - Marbacher Zeitung

Line-Dancer verwandeln Schützenhaus in Saloon

Die Ludwigsburger Band Western Highway macht in Steinheim den Saisonauftakt - Kulturprogramm hat sich gut etabliert

Steinheim. Mit Cowboyhut, Fransenjacke und Westernstiefel ausstaffiert, haben die Besucher das Musikspektakel am Samstagabend genossen. Die Band Western Highway hat im Schützenhaus kräftig eingeheizt. Die Gäste sind beim Tanzen mächtig ins Schwitzen gekommen.

Von Andrea Opitz

Wer bei der restlos ausverkauften Auftaktveranstaltung des diesjährigen Schützenhaus-Kulturprogramms ein Konzert zum Zuhören erwartet hatte, musste sich eines Besseren belehren lassen. Kaum, dass die sechs Countryboys über die Saiten strichen und die ersten Bässe erklungen sind, haben die Tänzer aus dem Publikum das Parkett erobert.

Line-Dance nennt sich die Tanzform, der sich die vorwiegend weiblichen Besucher mit Hingabe widmen. Was von weitem aussieht wie ein entspannter Spaziergang, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als hochkomplizierte Choreografie. In verschiedenen Clubs in der Region haben die Line-Dancer die ganz unterschiedlichen Schrittfolgen einstudiert. Und wenn Western Highway Stücke von Garth Brooks, Allan Jackson, John Denver und Johnny Cash anspielt, wissen die Tänzer genau, welche Schritte sie anwenden müssen.

"Jetzt nicht nachlassen", fordert der Steinheimer Gitarrist und Sänger Martin Lesch animierend auf. Das Publikum und die Band ergänzen sich beim lebhaften Tanzmarathon als perfekt eingespieltes Team. Der überwiegende Teil der Besucher gehört inzwischen zum Stammpublikum von Western Highway. Die Band weiß genau, was die Line-Dancer hören möchten. "Left, Stepp back, hip bumps und turn" sagen sich die ausdauernden Tänzer im Geiste vor. Zusätzlich summen sie die Melodien mit, setzen hier und da ein lautstarkes "Hey" ein und klatschen hüftschwingend den Takt mit. Bei solch einem motivierten Publikum macht der Auftritt gleich noch mal so viel Spaß. Georg Gálosi (Bass und Banjo), Tamás Köllö (Drums), Martin Lesch (Gitarre), Mathias Marmein (Keyboard), Hubert Melcher (Gitarre) und Peter Nimtsch (Gitarre) genießen ihren Gig im Schützenhaus sichtlich.

Der Auftritt der Ludwigsburger Band wird jedoch erst den Auftakt der Kulturreihe des Schützenvereins bilden. "Wir sind immer auf der Suche nach dem Außergewöhnlichen", sagte der Organisator Fritz Hirschmann im Gespräch mit unserer Zeitung. In erster Linie wolle man experimentierfreudigen Ausnahmebands aus der näheren Umgebung ein Forum bieten. Die Jazzliebhaber sollen genauso auf ihre Kosten kommen wie die Freunde der Akkordeonmusik. Kabarettangebote werden die Ausnahme bleiben. Neue Künstler und Stammbands gleichermaßen ins Programm zu integrieren, gelte als Philosophie des Kulturangebots.

Der Saal des Steinheimer Schützenhauses werde für maximal eine Großveranstaltung im Monat genutzt. Die Gaststätte soll für kleinere Auftritte ins diesjährige Programm integriert werden. Als einer der Höhepunkte kündigt Hirschmann das Open-Air-Jazzkonzert mit Joachim Keck an, das im Sommer als Biergartenveranstaltung vorgesehen ist.

Die "schwäbische Erotik" mit Bettina Gerrulis und Christiane Maschajechi im vergangenen Dezember wertet der Organisator als Highlight des vergangenen Jahres. Dieses Kabarettstück soll als Kultveranstaltung im Programmkalender manifestiert werden. Einmal jährlich solle das Stück das Licht der Steinheimer Bühnenwelt erblicken.

Seit dem Sommer 2003 bietet das Steinheimer Schützenhaus sein Kulturprogramm an. Mit dem Publikumszuspruch im vergangenen Jahr zeigt sich Fritz Hirschmann sehr zufrieden: "Die Resonanz war einfach klasse." Selbst das Jazzfrühstück an einem komplett verregneten Sommertag habe großen Anklang gefunden.

© 2006 Marbacher Zeitung


30. Juli 2005 - Cannstatter-Untertürkheimer-Zeitung

Nach dem Regentanz kam der Wolkenbruch

Untertürkheim: Stimmung bei der zweiten Countrynight von Unwetter hinweg gefegt

Zum Auftakt des Festwochenendes hat sich der Storchenmarkt gestern Abend in einen Open-Air-Westernsaloon verwandelt. Auf der Bühne gab die Band Western Highway Gas und 300 Cowboys, Indianer und Westernladies feierten in bester Stimmung  bis der Himmel seine Schleusen öffnete. 

Von Mathias Kuhn

Manch Untertürkheimer, der gestern gegen 17 Uhr durch den Ortskern lief, wähnte sich in Texas. Cowboys mit Lederstiefel, Sheriffs mit entsprechendem Hut, Ladies mit Western-Reifkleid und eine Abordnung der Apachen kannten nur ein Ziel: die zweite Countrynight unserer Zeitung auf dem Storchenmarkt  der Auftaktveranstaltung zum großes Festwochenende aus Anlass 100 Jahre Vereinigung Untertürkheims mit Stuttgart.

Gegen 18.30 Uhr legten die sechs Musiker vom Western Highway aus Ludwigsburg richtig los und trafen sofort die Herzen de Zuhörer. Mit I'm from the Country und Cottonfields lockten sie gleich bei den ersten Titeln die Fans auf die Tanzfläche. Von den Ohren ging es direkt in die Beine. Geschickt wechselten Matze Marmein am Keyboard, Georg Glosi am Bass sowie Hubert Melcher und Peter Nimtsch an den Gitarren, Tamas Köllö an den Drums und Martin Lesch an seiner Pedal-Steel-Gitarre langsame Songs wie Green Gras of home mit fetzigen wie den Mercury Blues. Willkommene Verschnaufpausen für die Railroad Linedancers aus Schechingen und das tanzende Publikum. Schließlich machten die Musiker der Western Highway ihrem Name alle Ehre. Sie gaben kräftig Gas und spielten selbst Country-Traditionals in unglaublichem Tempo. Bei King of the road animierte Martin Lesch die Zuschauer zum Fingerschnippen, legte ein Soli auf seiner Steel-Gitarre hin und leitete gleich zu einem Klassiker der Achtziger Jahre über. Mit Love a rainy night lockten sie zwar wieder Dutzende Tanzpaare vor die Bühne, doch nach dem Blick zum Himmel war es Sänger Hubert Melcher bei der Liedauswahl nicht recht wohl.

Bedrohlich näherten sich gegen 19.45 Uhr dunkle Wolken dem Storchenmarkt. Der Stimmung tat dies noch keinen Abbruch, allein der Wettergott muss kein Countryfan sein. Begeisternd gingen die Zuhörer mit, klatschten, sangen und tanzten: Marshalls verbrüderten sich mit Trappern an der Büffelbar des Countryclubs Weißer Büffel und die Westernlady tanzte mit einem Cowboy in Turnschuhen. Weiter ging es auf der Bühne mit den Alabama-Hit High Cotton und dem Cajun-Song Louisiana saturday night. Mit dem Railroad-Song verabschiedeten sich die Ludwigsburger in die Pause, die länger als geplant werden sollte. Gerade als die Apachen ihren Regentanz aufführten, kam der Wolkenbruch. Der Himmel öffnete seine Schleusen und die Zuschauer flüchteten unter Zelte und Dächer. Mit beeindruckender Gelassenheit harrten sie 30 Minuten aus, nahmen die Wetterkapriolen mit Humor und tatsächlich kam Western Highway wieder auf die Bühne, allerdings nur für zwei A-capella-Stücke. Die Elektronik war nass geworden und so wäre eine Fortsetzung des Konzerts zu gefährlich gewesen. Mit Country Road und Truckstops Wilder Westen verabschiedeten sich die Sechs von den Zuschauern. Wie zum Trotz sang der ganze Storchenmarkt lautstark bei Country Road mit und die Westernlady mit ihren Mann in Turnschuhen drehte sich zum letzten Countrynight-Tanz auf dem Storchenmarkt.


24. Juni 2005 - Bietigheimer Zeitung

CLEEBRONN - Countryband beim Holzfällerfest

Gleich zweimal ist die Ludwigsburger Countryband „Western Highway“ an diesem Wochenende zu hören. Sie treten beim Holzfällerfest im Wildparadies Tripsdrill am 25. und am 26. Juni auf.

Außer mit ihren instrumentalen Fertigkeiten überzeugt „Western Highway“ – Georg Gálosi, Tamás „Johnny“ Köllö, Martin Lesch, Mathias „Matze” Marmein, Hubert Melcher und Peter Nimtsch durch ein ausgewogenes Repertoire, das neben Stücke der „klassischen Country-Zeit“ auch Cajun, Bluegrass und Country-Rock enthält. Die Band besticht durch qualitativ hochwertige Musik, optimale Soundvorstellungen und langjährige Bühnenerfahrung der einzelnen Musiker. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 17.00 Uhr.
 


15. März 2005 - Heilbronner Stimme

Nordheimer Country-Nacht in der Festhalle – Wetter hielt manchen Straßen-Cowboy ab

Von den Ohren direkt in die Beine

Von Birgit Riecker 

Ihre Trucks und Harleys ließen die Fans der Coutrymusik beim Konzert von „Western Highway“ in der Nordheimer Festhalle zu Hause. Schnee und Eis hielten sogar manch einen Straßen-Cowboy vom Kommen ab.

Anders als bei den bisherigen Konzerten des Country- and Trucker-Clubs Flying Horse war es nicht brechend voll. Den Linedancern war das gerade recht. So hatten sie Platz, um tanzen zu können. Und dazu waren viele schließlich gekommen. „Das entwickelt sich heute Abend zur Linedance-Party“, stellte Tamás Köllö, Schlagzeuger von „Western Highway“, schon am frühen Abend fest. Der sechsköpfigen Ludwigsburger Country-Band mit Matze Marmein (Keyboard, Gesang), Georg Gálosi (Bass, Banjo, Gesang), Hubert Melcher (Gitarre, Gesang), Martin Lesch (Pedal-Steel, Mandoline, Blues-Harp, Gitarre und Gesang), Peter Nimtsch (Gitarre, Banjo und Gesang) sowie Tamás Köllö gelang es sofort, den Draht zum Publikum zu finden.

Mit Klassikern wie dem „Tennessee Waltz“, „I love a rainy night“ oder den „Country Roads“ hatten auch Country-Anfänger keine Probleme. Richtig abgehen konnten die Fans, die sich durch ihre Lederjacken, Cowboy-Hüte und Stiefel zu erkennen gaben, bei den Top Ten des Country-Dance: bei Cajun, Bluegrass und Country-Rock, bei neuen wie alten Songs.

Die Band, die sich 2003 zusammen gefunden hat, und über 100 Lieder zu ihrem Repertoire zählt, kann auf einen wertvollen Schatz zurückgreifen: Drei der Band-Mitglieder haben insbesondere mit „Tumbleweed“ bereits eine 20-jährige Bühnenerfahrung.

Da Country eine Musik ist, die ins Gehör und dann sofort in die Beine überspringt, gibt es natürlich auch Tanzgruppen. Die „Country-Liners“ aus Möglingen zeigten ihre Künste, wenn Band und Tänzer eine kleine Pause machten. „Es ist durchaus üblich, dass sich die Country-Clubs bei solchen Veranstaltungen gegenseitig besuchen“, erklärte der Vorsitzende der Nordheimer Flying Horses, Gerhard Gaubies. „Heute sind Gruppen aus Aalen, Böblingen, Mühlacker, Neckargartach und Möglingen da.“ Gemeinsam wird gefeiert und getanzt. Altersgrenzen gibt es dabei kaum.

„Gerade Linedance ist einfach zu erlernen, da gibt es eine feste Auswahl an Schritten und Bewegungen“, ergänzt Hermann Pfenning, ebenfalls Vorstandsmitglied der Flying Horses. „Wer neu hinzu kommt, kann es durchs Zuschauen schnell erlernen.“ Eine Voraussetzung sei: Man müsse Country-Musik mögen. Und das ist auf dem „Western Highway“ kein Problem.


11. Oktober 2004 - Heilbronner Stimme

Cowboys und Line-Dancer auf dem „WESTERN HIGHWAY“   

Von ULRIKE MAUSHAKE

Witterungsverhältnisse, die Appetit machen auf einen Bourbon. Und auf Musik, die – genau wie der Whisky – goldgelb und warm durch die Adern rinnt. So wird es, während sich draußen die Natur zum Winterschlaf anschickt, in den Kneipen wieder lebendig. Auch im Lauffener „White Horse“, wo am Freitagabend die Gruppe „Western Highway“ aufspielte.

Sie sind leidenschaftliche Motorradfahrer, im, wie sie meinen, „besten Mannesalter“. Sie bezeichnen sich als gutartige Menschen, essen gerne ungarische Fischsuppe, Linsen mit Spätzle und Pausenbrote,und ein Augenzwinkern sitzt jedem von ihnen im Gesicht. Im bürgerlichen Leben sind sie Beamter, Informatiker, Drucker, Autoelektriker oder Gitarrenlehrer. Und am allerliebsten machen sie Musik und zwar „bis der Tag kommt“. Country-und Western Music.

Vor erst einem Jahr haben sie sich zusammengefunden, die Ludwigsburger Tamás Köllö, Georg Gálosi, Peter Nimtsch, Hubert Melcher, Martin Lesch und Mathias Marmein. Sie gaben sich den Namen „Western Highway“, und nun wollten sie „mal so richtig loslegen“.

Dass ihnen das auf Anhieb gelang, liegt sicher auch daran, dass die meisten von ihnen bereits jahrelange Erfahrungen in anderen Country-Bands gesammelt hatten. Ein guter Ruf eilt ihnen voraus – das „White Horse“ ist rappelvoll, mindestens 120 Zuhörer hat das Konzert angelockt. „Western Highway“ – der Name scheint Programm zu sein. Die Gruppe steht unter Dampf, legt ein hohes Tempo vor, die Musik walzt, pfeift und stampft sich durch den Abend und durch die 100-jährige Geschichte der Country- und Western Music. Nichts für Weicheier und Gehörgeschädigte. Hier wird kräftig zugelangt. Kernig, schnell, voll und doch weich – das Herz hüpft einem im Leibe.

Country-Rock, Cajun, Bluegrass und Country-Folk. Johnny Cash, Garth Brooks und Pete Seeger. Altbekannte Lieblinge: „Jambalaya“, „Ring of Fire“, „Lousiana Saturday Night“. Und ein wunderschönes „Have you ever seen the rain“. Tut gut, das mal wieder zu hören. Und manches nie Gehörte, das man nun als neue Lieblingsmelodie mit nach Hause nimmt, auch wenn man mit dem Titel ein Problem hat: "God bless Texas“.

Stetson, Western-Boots, Lederwesten: Die ganze Unterländer Westernmusic-Fangemeinde scheint sich eingefunden zu haben. Die Line-Dancer füllen die Tanzfläche. Sie halten durch. Bis weit nach Mitternacht. 60 Songs oder mehr, und jeder Song hat eine eigene Choreografie. Schweiß läuft in Strömen. Die Ladies fächeln sich mit ihren mexikanischen Fächern Kühlung zu. Südstaatenflagge, Indianerplakate und Pferdehalfter an den Wänden tun ihr Übriges, um den Zuhörer in eine Stimmung zu versetzen, die weitab der Alltagserfahrung liegt: Breitbeinig verlässt er den Saloon, greift nach dem Colt, und hebt den Kopf. Und ganz von fern meint er das Heulen eines Kojoten zu vernehmen.


02. August 2004 - Kornwestheimer Zeitung 

Goldsucher und Rothäute

Kornwestheim. Großes Westerndorf beim Sommerfest der Schützengilde

VON MARK SCHENKEL

Kornwestheim. Die Pferde gesattelt und auf zur Schützengilde: Die Hauptattraktion beim Sommerfest der Kornwestheimer Schützengilde am vergangenen Wochenende war wie jedes Jahr das große Westerndorf mit Indianersiedlung, Cowboyzelten und Wild-West-Markt. Zahlreiche Kornwestheimer hatten es sich auf dem Festareal der Schützengilde gemütlich gemacht.

Viele Kornwestheimer nahmen die kleine Wanderung bis ins Gewann „Hinter den Weinbergen“ vor den Toren der Stadt auf sich, um beim Sommerfest der Schützengilde dabei sein zu können. Andere, vor allem Familien, nutzten die Gelegenheit zu einem Ausflug mit dem Fahrrad, wie man an den zahlreichen Drahteseln sehen konnte, die am Eingang abgestellt waren.Im Schatten der großen Bäume rund ums Schützenhaus hatten die Vereinsmitglieder der Schützengilde mit Tischen und Bänken einen gemütlichen Biergarten für die Gäs-te aufgebaut. „Hier lässt sich’s wirklich aushalten“, lobte ein Gast die Hocketse.

 Am Samstag- und Sonntagabend unterhielten Gyuri, Johnny, Mardin, Matze, Hubi und Peter von der Band „Western Highway“ die Besucher mit Country- und Westernmusik. Das Sextett spielte alte Klassiker des Genres genauso wie einige moderne Countrysongs. Vor allem der vierstimmige Gesang und die überzeugenden Interpretationen einiger altbekannter Lieder animierten das Publikum vor der Bühne zum Mittanzen.

Im Mittelpunkt des Sommerfestes stand auch in diesem Jahr das große Wild-West-Dorf. Auf den Wiesen hinter der Schießbahn hatten die Cowboys und Indianer ihre Lager aufgebaut. Obwohl die Western-Fans ihre Zelte nur als Freizeitbeschäftigung aufschlagen, betreiben sie ihr Hobby mit großem Ernst und historischem Anspruch. Liebevoll selbstgefertigte Kulturgegenstände waren etwa sehen, die einen Einblick in das tägliche Leben Mitte des 19. Jahrhunderts geben sollten.

 Besonders die Kinder waren fasziniert von der authentischen Kulisse, wie sie sonst nur im Fernsehen zu sehen ist. Da dampften Kochkessel über den Feuerstellen und die Trapper hatten ihre Felle zum Trocknen in der Sonne aufgehängt. Die Protagonisten waren vom Hut bis zu den Schuhen in historische Kostüme gekleidet. Dabei hatte die his-torische Genauigkeit aber auch bei den Western-fans ihre Grenzen – aus ganz praktischen Gründen: „Guck mal, der kleine Indianer hat einen Lendenschurz mit Pampers drunter“, lachte ein Besucher beim Rundgang durch das Indianer-Dorf.
Cowboystiefel und Hut waren zwar keine Pflicht, aber viele Besucher mit Country-Faible nutzten die Gelegenheit, ihre großen Stetson-Hüte wieder einmal auszuführen. Wem noch etwas in seiner Wild-West-Ausrüstung fehlte, konnte sich auf dem Westernmarkt ausstaffieren. Dort wurde alles Passende angeboten, von Hüten und Mokassins über indianischen Schmuck bis hin zum Kinder-Indianer-Tipi für 150 Euro.

 Sogar ein Goldsucher hatte seine Ausrüstung vor Ort aufgebaut. Dort konnten die Besucher wie einst die Goldjäger am Klondike ihr Glück mit der Goldwaschpfanne versuchen: Etwas Sand und Wasser in die Pfanne, ein paar Mal schwenken und dann den Sand in kleinen Portionen zurück ins Wasser befördern. Dann muss man nur noch die störenden Steine entfernen, und siehe da – meistens glänzte etwas golden im nassem Sand.
Natürlich war auch der Schießstand am Wochenende nicht verwaist, die Kornwestheimer Schützengilde hatte „Schießen für jedermann“ im Programm. Sogar eine kleine Artillerieeinheit aus der Zeit des amerikanischen Sezessionskrieges präsentierte sich auf dem Feld beim Westerndorf. Mit ohrenbetäubendem Lärm schossen sie ihre Salven in Richtung Pattonville – aber selbstverständlich keine scharfen Granaten.
Das Wetter präsentierte sich am Wochenende wie aus dem Sommer-Bilderbuch. Kein Wunder also, dass man so manche echte Rothaut sehen konnte, denn Sonnencreme war im Wilden Westen noch nicht erfunden.


26. Juli 2004 - Ludwigsburger Kreiszeitung

Wild-West-Stimmung beim Dorffest

Sportliche Aktionen, knifflige Fragen und fetzige Musik hielten Pflugfelder und ihre Gäste am Samstag in Atem und ließen keine Langeweile aufkommen beim 14. Dorffest des Stadtteils.
 

…. Die Festhelfer und die Bühnenakteure legten ein flottes Tempo vor, sodass die Gäste beim Auftritt der Country-Band Western Highway schon richtig in Schwung waren. Mit der Entscheidung, den westlichen Stadtteil einen Abend lang zum Wilden Westen zu machen, hatten die Organisatoren ein glückliches Händchen. Die Musik des Sextetts sprach alle Generationen an und hob die Stimmung der zahlreichen Besucher.  …


09. Juni 2004 - Gaildorfer Rundschau

KONZERT / „Western Highway“ mischen die Fichtenberger „Scheuer“ auf

Lebensfreude, die unter die Haut geht

Unbefangen und vielseitig – Vierstündiger Rundumschlag durch alle Spielarten des Genres
 

Gleich sechsspurig durch´s Rottal! Nicht im Auto auf der überfälligen Umgehungsstraße, sondern musikalisch: „Western Highway“, sechs gut aufgelegte Musiker, haber erneut die „Scheuer“, das Country-Mekka der  Region, aufgemischt.

Klaus Michael Osswald

Fichtenberg – Die Szene boomt. Neue Bands schießen wie Pilze aus dem Boden. Selten solche, die sich und dem Publikum nichts schuldig bleiben – wie „Western Highway“.

Die sechsköpfige Ensemble aus dem Raum Ludwigsburg verblüfft seit September vergangenen Jahres durch herzerfrischend ehrliches Auftreten, das sich wohltuend abhebt vom elitären Gehabe mancher Cowboy-Schnösel.

So einmal mehr am Freitagabend, als die „Highway“-Mannen(die bereits Anfang Januar in der „Scheuer“ ihren Einstand im Limpurger Land gaben) sechs Jahrzehnte Country- und Western-Geschichte in Erinnerung riefen. Bemerkenswert, wie unbefangen sich die Band etwa den legendären „Tennessee Waltz“ aus dem verstaubten Herrgottswinkel der Szene entleiht. Es mag überhaupt despektierlich anmuten, wie hemdsärmelig sie sich in der Ruhmeshalle dieses Genres bewegt, vor dem Lebenswerk des Altmeisters Johnny Cash („Ring of Fire“, „Folsom Prison Blues“) nicht auf die Knie fällt.

Schweiß auf der Stirn

Und doch zeigen „Western Highway“ Respekt und Achtung gewinnen solche zurück. Zum Beispiel, wenn sie Cashs „Orange Blossom Special“ im doppelten Tempo spielen – und damit dem starken Dutzend Line-Dancer die Schweißperlen auf die Stirn treiben.

Erst seit neun Monaten auf Tour ist die Band doch ein recht erfahrenes Ensemble. Einige der Musiker standen früher mit Tumbleweed auf der Bühne, der Ex_Gaildorfer Mathias Marmein mit der „Western Road Band“.  Nun wollen sie in dieser Besetzung „und mit neuem Elan“ ihre gute Laune „musikalischunters Volk bringen“: Georg "Gyuri" Gálosi(electric bass, banjo, vocals), Tamás "Johnny" Köllö(Schlagzeug), Martin "Mardin" Lesch(pedal-steel-guitar, acoustic guitar, bluesharp, mandolin, vocals), Mathias “Matze” Marmein(keyboards, vocals), Hubert "Hubi" Melcher( acoustic guitar, vocals), Peter Nimtsch(electric guitar, acoustic guitar, bluesharp, banjo, vocals).

Wie vielseitig diese Band sein kann – Hut ab. Der vierstündige Auftritt in Fichtenberg handwerklich grundsolide und ungezwungen, streifte nahezu alle Stilrichtungen der Country-Musik – ob Cajun oder Bluegrass oder (besonders deftiger und satter) Country-Rock. Eine gute Mixtur aus Oldies und Modernem – von Dave Dudley („Six Days On The Road“) bis Alan Jackson („Thank God For The Radio“).
Und wäre Garth Brooks, der nicht unumstrittene “Schlagersänger unter den Cowboys”, an diesem Abend zu Gast gewesen, er würde seine eigenen Hits wie “Dance”, und vor allem „Ain´t Goin´Down“ künftig mit mehr Sorgfalt interpretieren.

Offen fürs Experiment

Was nicht heißt, die Ludwigsburger wären Perfektionisten. Das sind sie zum Glück nicht(obwohl sie das Zeug dazu hätten), erlauben sich auch Experimente, passen den Sound –mal satter, mal dezenter- der jeweiligen Stimmung an. Und sie übertreiben´s gelegentlich auch witzig – etwa wenn „Matze“ Marmein zeigt, wozu er fähig ist und aus den Keyboards auch die letze mögliche Klangkombination presst.

Das harmonische Ganze der „Highways“ überzeugte die „Scheuer“-Gäste bis zur letzen Zugabe.

Hier waren Musiker am Werk, die Spaß haben, sich keinem Leistungsdruck unterwerfen, aus sich heraus gehen können, wenn es die Situation erfordert, sich aber auch zurücknehmen, um die Stimmung im Publikum nicht abzuwürgen.

Das macht Laune und lockt auch der Country-Musik nicht unbedingt Nahestehende aus der Reserve.

INFO:„Western Highway“ werden in Kürze erneut im hiesigen Raum auf der Bühne stehen: am Samstag, 19. Juni (20 Uhr) beim Vorderladerschießen in Westheim (Schützenhaus)


01. Juni 2004 - Backnanger Kreiszeitung

Mit 2 900 Litern Bier am Rand der Kapazitäten

Auenwald Schloss Ebersberg ist Ausgangspunkt für attraktive Wandertouren und bietet eine traumhafte Aussicht. Keine Frage, dass sich dort auch exzellent und idyllisch feiern lässt.

So wie am Pfingstwochenende, an dem der Bürgerverein Ebersberg zum mittlerweile 44. Schlossfest eingeladen hat. Vorsitzender Andreas Pickermann zieht eine überaus positive Bilanz: "Es ist super gelaufen".

VON HEIDRUN GEHRKE

Der Sonntag Abend gehört den StetsonHut tragenden Freunden fetziger und wildwestromantischer Country-Musik. Auf der Bühne spielen die Jungs von Western Highway die unverkennbare Musik für den mindestens genauso unverkennbaren Marlboro-Man, der an diesem Abend an so manchem Tisch im Takt mitwippend anzutreffen ist. Tänzerinnen einer SquareDance-Gruppe aus Aalen stehen mit den Country-Barden aus Ludwigsburg auf der Bühne. Das Festzelt ist gut gefüllt, als die musikalische Reise in die Welt des Cajun, Bluegrass und Country-Rock beginnt. Banjo, Mandoline und Blues Harp geben der Musik die Western-Würze. Nach den Festtagen kehrt erstmal wieder die lauschige Ruhe auf den Ebersberg zurück - bis nächstes Jahr. Dann feiert der Bürgerverein mit mittelalterlichem Markt und Ritterspielen sein 100jähriges Jubiläum.


27. Mai 2004 - Bietigheimer Zeitung

WALHEIM Pfingstturnier der Westernreiter

(bz). Am Samstag, 29., und Sonntag, 30. Mai, findet das bereits obligatorische Pfingstturnier des WRV Walheim statt

Bereits zum 16.Mai lädt der Westernverein Walheim auf sein Gelände im Baumbachtal ein zu seiner größten jährlichen Veranstaltung. Auf dem Walheimer Turnier treffen sich Reiter aus überregionalen Einzugsgebieten, um in verschiedenen Westerndisziplinen zu starten. Samstag und Sonntag gehen die ersten Pferde ab 10.00 Uhr an den Start. Geritten wird in den Westerndisziplinen Reining, Horsemanship, Trail, Pleasure, Walk-Jog der Jugendlichen sowie die Führzügelklasse der Kleinsten. Das Turnier, bei Reitern wie Zuschauern gleichermaßen beliebt, bietet neben faszinierenden Westerndressuren natürlich alles, was das Country-Herz begehrt. So laden Händlerstände mit Reitzubehör, Westernartikel und Indianerschmuck zum Stöbern ein, und am Samstagabend steigt ab 20.00 Uhr eine Westernparty mit der Live-Band "Western Highway". Auch für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt werden. Die Bevölkerung von Walheim und Umgebung und alle Freunde der Westernreiterei sind eingeladen, an Pfingsten die Gäste des WRV Walheim zu sein.


12. März 2004 - Steinheimer Nachrichten

Die Country-Rock-Band WESTERN HIGHWAY gibt am 20. März, 20 Uhr, das nächste Konzert im Steinheimer Schützenhaus. Teilweise mit mehrstimmigem, auf jeden Fall aber gekonntem Gesang, begleitet von Gitarren, Keyboard, Schlagzeug und vor allem der Steel Guitar, wird die Band mit ihrem unverwechselbaren Sound für eine einmalige Stimmung sorgen. Schon deshalb garantieren eine wachsende Fan-Gemeinde sowie Line-Dance-Clubs immer für ein volles Haus. Es hat sich herumgesprochen, dass die Band Country-Musik vom Feinsten bietet, die dem Ohr und dem Gefühl schmeichelt. Ob langsam oder fetzig, die sympathischen Musiker schaffen immer gekonnt die richtige Stimmung im Saal. Dabei kommen sie ohne platte Show-Effekte aus, weil die Musik einfach stimmt.


04. Februar 2004 - Marbacher Zeitung

Wildwest im Steinheimer Schützenhaus

Die neue Gruppe Western Highway kam gut an - Country Musik die ins Gehör geht

STEINHEIM. Die neu gegründete Band Western Highway brachte am Samstag ihre Zuhörer mit schmissigem Country-Sound schnell in Fahrt. Ob jung oder alt: Fast jeder schwang im Steinheimer Schützenhaus das Tanzbein.

Cowboyhut und Stiefel sind zwar keine Pflicht am Samstagabend, aber dennoch scheint die standesgemäße Bekleidung für richtige Countryfans unerlässlich zu sein.

Kaum haben die Musiker von Western Highway losgelegt, schon ist die Tanzfläche im Saal des Schützenhauses rappelvoll. Mit kesser Sohle geht‘s übers Parkett. Das Stimmungsbarometer im Saal steigt. Auch die Nichttänzer an den Tischen Hände und Füße nicht mehr still halten. Im Takt wird mitgewippt.

Aber auch ruhigere Lieder hat die Band in ihrem Repertoire. Im besinnlichen Rhythmus eines Walzers können sich die Zuhörer dem Fernweh nach der unberührten Weite der Savanne treiben lassen.

Kein Zweifel: Auch hier im Kreis Ludwigsburg kommt die neu gegründete Band gut an. nachdem schon die Auftritte in Bad Rappenau und Fichtenberg für die Gruppe ein voller Erfolg waren. Im September des vergangenen Jahres war die Geburtsstunde von Western Highway. »Ich hatte einfach neue Ideen, die ich zusammen mit neuen Leuten umsetzen wollte«, erzählt Tamas Köllö, Schlagzeuger und Kopf der Gruppe. Zuvor hatte er mit Peter Nimtsch* und Martin Lesch bereits circa 20 Jahre in der Band Tumbleweed Country-Musik gemacht. »Doch ein paar von Tumbleweed sind ausgestiegen und nun geht es eben in neuer Besetzung und mit neuem Namen weiter «

Die richtigen Leute dafür hatte er rasch gefunden. »Man kennt sich halt in der Szene.« Es habe einfach alles zusammengepasst. »In unserer Truppe sind alle möglichen Berufsgruppen vertreten, vom Informatiker über Kfz-Techniker, Drucker und Gitarrenlehrer bis hin zum Beamten der Stadt Marbach.« Es verbindet sie die Liebe zur Country-Musik. Bereits acht Wochen nach Bandgründung haben die Sechs von Western Highway ihr erstes Konzert in Bad Rappenau gegeben. »Dafür hatten wir auch Tag und Nacht geübt«, merkt Köllö, in der Band auch Johnny genannt, an.  »Das Tolle an Country-Musik ist, dass sie vieles offen lässt«, meint Mathias Marmein, der Keyboarder der Gruppe. »Sie ist einfach vielseitig und deckt die unterschiedlichsten Bereiche ab. Vom ruhigen Bluegrass über Cajun bis zum Country-Rock  kann man alles spielen« Doch Country ist auch genauso zeitlos wie vielseitig. »Wir spielen sowohl die Oldies, wie zum Beispiel ‘Countryroads take me home‘, als auch Moderneres, beispielsweise von Alan Jackson*..«. Der gleichen Meinung sind die Zuhörer. » Die Country-Musik ist einfach so klangvoll und dann noch der Rhythmus dazu«, schwärmt eine ältere Marbacherin. Mitzutanzen sei nichts mehr für sie. »Aber unter dem Tisch mache ich auch immer mit den Füßen mit«, gesteht sie mit einem Augenzwinkern. Ihre Freundin aus Pleidelsheim ist auch begeistert. »Auf die Idee hierher zu gehen, sind wir beide gekommen. Aber ich war schneller am Telefon«, erzählt sie.

Das Ehepaar neben ihnen am Tisch hat es wegen der gemeinschaftlichen Stimmung, die Country verbreitet, ins Schützenhaus gezogen »Natürlich kann man die Musik auch bei sich zu Hause hören, aber hier unter lauter Gleichgesinnten ist es viel schöner.« Seit seiner Jugend ist er der Country Musik verfallen. »Es gibt so viele unterschiedliche Stilrichtungen, vom langsamen Walzer-Takt bis zum Rock « Aber seine Favoriten sind die guten alten Oldies.

Aus Möglingen ist ein ganzer Country-Verein mit 75 Personen angereist~ »Wir waren schon auf dem ersten Konzert von Western Highway »‚ erzählt einer der Feierabend-Cowboys. Das Urteil des eingefleischten Fans: »Sehr gut. Mathias am Keyboard kannten wir ja bereits von der Western Road Band*..«

Da Country-Musik und Tanz eng miteinander verbunden sind, hat der seit 1991 bestehende.Verein auch eine eigene Tanzlehrerin. Elke Abele-Bauer sorgt dafür, dass alle Cowboys im richtigen Takt sind. »Country ist eine Musik die ins Gehör geht und von dort sofort in die Beine überspringt«, findet sie. »Das, was wir darauf tanzen, nennt sich Line-Dance.« Davon gäbe es ungefähr 50 000 verschiedene Tänze. »Unsere Tänzer beherrschen circa 50 bis 100«, erklärt Abele-Bauer. Line-Dance habe gegenüber den Standardtänzen einige Vorteile. Zum einen seien es leichte, sich immer wiederholende Schrittfolgen. Zum anderen brauche man keinen Partner. Und Line-Dance ist auch im fortgeschrittenen Alter noch gut zu erlernen.  tu

*Anmerkung: falsche Namenswiedergaben wurden korrigiert


 

 

 

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